Nein, das sind keine frisch geernteten Matratzen von Squornshöllisch Zeta. Das ist meine Brennessel-Kamillenseife vom letzten Montag, deren Hauptzweck es war, bestempelbar zu sein. Ihr erinnert euch? Die Stempelparade von Herrn Yogablümchen, musste unbedingt getestet werden. Aber natürlich soll die Seife auch ordentlich waschen und hautfreundlich sein.
Deshalb ist das Rezept ein abgewandeltes und olivenöllastiges 25er. Das Olivenöl hat mehrere Wochen lang frische Brennessel und getrocknete Kamillenblüten bebrütet, zwengs der Pflege (ja, wenn's schee macht!).
200g Palmfett
250g Kokosfett
400g Olivenöl (mit frischen Brennesseln und getrockneter Kamille angesetzt)
200g Rapsöl
Starker Brennesseltee für die Lauge
Grüne, Weiße und Gelbe Tonerde
Beduftet mit ÄÖ: Bergamotte-Minze, Krauseminze, Zitronengras, Rosmarin, Thymian, Petitgrain, Melisse, Orangenöl bitter, Elemi, Patchouli, Ravensara, Eukalyptus, Ho-Öl, Nelkenöl
Denkt euch nichts, die Seife duftet trotz der wilden Duftmischung sehr dezent. Von einigen ÄÖ hatte ich nämlich nur mehr ein paar Tropfen übrig.
Vielleicht habe ich es bei dieser Seife etwas zu gut mit den Tonerden gemeint. Ich habe den Seifenleim geteilt und in den einen Teil eineinhalb Teelöffel Grüne Tonerde gerührt. Daher das Seegrasmatratzengrün. Aber wenigstens heben sich so die Stempel gut ab. Ich bin begeistert!
Den zweiten Teil des Seifenleims habe ich mit Weißer, Grüner und Gelber Tonerde gefärbt, je ein Teelöffel, und dann in die Kastenform getrichtert.
Natürlich habe ich auch marmoriert. Man sieht nur nicht so arg viel davon, weil der Farbkontrast sehr schwach ist (Seife, BW einfach, Nato-Olivgrün). Aber auch hier sehen die Stempel einfach nur gut aus.
Ich bin gespannt, wie sich die Seife mit dem hohen Tonerdeanteil wäscht. Ich mag Tonerde in Seife eigentlich sehr gerne, aber so viel wie dieses Mal habe ich noch nie versenkt. Und sollte sie sich nicht verwaschen lassen, werde ich eben das Bad damit fliesen.
Und noch etwas: Ein weiterer Award ist bei mir eingeflogen, dieses Mal von Andrea Seifenpfote geschickt.
Ich freue mich sehr, dass Andrea mein Blog so gefällt, dass sie mich mit einem Award beehrt. Ich weiß aber, dass sie mir auch nicht böse sein wird, wenn ich ihn nicht weitergebe. Ich kenne einfach zu viele schöne Blogs und alle kann ich nicht auszeichnen. Aber Mädels, ich liebe euch alle. Das müsst ihr mir auch so glauben!
miscellanea
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Montag, 12. November 2012
Donnerstag, 1. November 2012
Camomille - Kamillenseife (Seife Nr. 60)
Leider habe ich es gestern nicht mehr geschafft, mein neuestes Seifenwerk vom Dienstag vorzustellen. Dabei hätte es mit seiner gespenstisch vornehmen Blässe ganz gut zu Halloween gepasst. Aber nun, heute ist Allerheiligen. Und mit ihren zarten, blassen Farben passt die Seife auch zum November.
Das Rezept lautet, wie folgt:
200g Babassuöl (unraffinierter Edelstoff von Martin)
100g Sheabutter (raffiniert und unraffiniert)
100g Mandelöl
50g Sonnenblumenöl (der Träger für den Kamillenextrakt)
200g Erdnussöl
Geplante Überfettung: 7%
Weiße, Rosa und Grüne Tonerde (aber nur ganz wenig)
Kamillenextrakt
Lauge mit Kamillentee und Salz
Ich hatte eigentlich eine Menge Kamillenblüten in Olivenöl versenkt und zwei Wochen lang ziehen lassen. Dieses Öl war mir aber zu dunkel. Das werde ich in einer Kräuterseife verarbeiten. Denn ich wollte eine helle Seife, in ganz zarten Pastellfarben.
Ich habe Sonnenblumenöl mit Kamillenextrakt aus der Apotheke verwendet und hatte nur eine schwache Hoffnung, dass der Duft die Verseifung überstehen könnte. Aber Überraschung! Die Seife duftet ganz deutlich nach Kamille.
Da der Seifenleim durch die verwendeten Fette schön hell geworden ist, hätten auch stärkere Farben hübsch ausgesehen. Aber dann hätte ich mehr Tonerde benutzen müssen und das wollte ich nicht. Die Seife soll ganz sanft und pflegend sein, und Tonerde wirkt ja ein wenig austrocknend, also sollte nicht zu viel davon in die Seife.
Ich finde Camomille sieht aus und duftet, wie sie beim Waschen später hoffentlich wirken wird. Und sie fühlt sich sehr schön glatt und fest an, sehr angenehm.
Aber wenn ich mir die Fotos so ansehe - ich kann einfach keine geraden und gleichmäßig großen Seifenstücke schneiden. Egal, das verwäscht sich alles, und hoffentlich angenehm!
Ein paar Verschönerungsversuche habe ich auch gewagt. Ob ich meiner "Gotischen Seife" damit einen Gefallen getan habe, weiß ich nicht so recht.
Die gelben Flecken der Seife - sie sind auf den Fotos nicht zu sehen - stammen jedenfalls nicht aus der Werkstatt von Hugo Ranz, dem ranzigen Seifenkobold, sondern aus meiner eigenen. Ich habe nämlich den Safran nicht ordentlich verrührt. Ob die schablonierten Blätter allerdings wirklich bis zum Anwaschen halten werden, weiß ich nicht. Aber spätestens dann sind sie wohl sowieso futsch.
Übrigens: Einen Award habe ich auch bekommen.
Ich bin gerührt, dass Yogablümchen mein Blog zu ihren Lieblingen zählt. Das ehrt mich sehr. Aber mir ergeht es, wie ihr mit den Regeln:
Erstens: Den Award auf meinem Blog vorstellen: Hiermit gerne erledigt.
Zweitens: Yogablümchen danken und einen Link setzen: Mit Freuden erledigt. Außerdem lese ich ihr Blog regelmäßig und gerne.
Aber:
Drittens: Den Award weitergeben an fünf andere nette, lesenswerte Blogs, das ist problematisch. Entweder haben diese Blogs schon mehr als 100 Leser oder sie wollen keinen Award oder sie haben diesen schon. Deshalb - und ich hoffe, dass mir niemand deswegen böse ist - werde ich den Award nicht weiterreichen. Denn ich kenne mehr als fünf Blogs, die ihn verdienen würden; und ich lese alle Blogs gerne, bei denen ich als regelmäßige Leserin eingetragen bin, und freue mich jedesmal über neue Posts, auch wenn ich nicht so häufig zum Kommentieren komme, wie ich möchte.
Betrachtet euch daher alle als ausgezeichnet, liebe Bloggerkolleginnen. Ihr habt einen treuen Fan an mir.
miscellanea
Das Rezept lautet, wie folgt:
200g Babassuöl (unraffinierter Edelstoff von Martin)
100g Sheabutter (raffiniert und unraffiniert)
100g Mandelöl
50g Sonnenblumenöl (der Träger für den Kamillenextrakt)
200g Erdnussöl
Geplante Überfettung: 7%
Weiße, Rosa und Grüne Tonerde (aber nur ganz wenig)
Kamillenextrakt
Lauge mit Kamillentee und Salz
Ich hatte eigentlich eine Menge Kamillenblüten in Olivenöl versenkt und zwei Wochen lang ziehen lassen. Dieses Öl war mir aber zu dunkel. Das werde ich in einer Kräuterseife verarbeiten. Denn ich wollte eine helle Seife, in ganz zarten Pastellfarben.
Ich habe Sonnenblumenöl mit Kamillenextrakt aus der Apotheke verwendet und hatte nur eine schwache Hoffnung, dass der Duft die Verseifung überstehen könnte. Aber Überraschung! Die Seife duftet ganz deutlich nach Kamille.
Da der Seifenleim durch die verwendeten Fette schön hell geworden ist, hätten auch stärkere Farben hübsch ausgesehen. Aber dann hätte ich mehr Tonerde benutzen müssen und das wollte ich nicht. Die Seife soll ganz sanft und pflegend sein, und Tonerde wirkt ja ein wenig austrocknend, also sollte nicht zu viel davon in die Seife.
Ich finde Camomille sieht aus und duftet, wie sie beim Waschen später hoffentlich wirken wird. Und sie fühlt sich sehr schön glatt und fest an, sehr angenehm.
Aber wenn ich mir die Fotos so ansehe - ich kann einfach keine geraden und gleichmäßig großen Seifenstücke schneiden. Egal, das verwäscht sich alles, und hoffentlich angenehm!
Ein paar Verschönerungsversuche habe ich auch gewagt. Ob ich meiner "Gotischen Seife" damit einen Gefallen getan habe, weiß ich nicht so recht.
Die gelben Flecken der Seife - sie sind auf den Fotos nicht zu sehen - stammen jedenfalls nicht aus der Werkstatt von Hugo Ranz, dem ranzigen Seifenkobold, sondern aus meiner eigenen. Ich habe nämlich den Safran nicht ordentlich verrührt. Ob die schablonierten Blätter allerdings wirklich bis zum Anwaschen halten werden, weiß ich nicht. Aber spätestens dann sind sie wohl sowieso futsch.
Übrigens: Einen Award habe ich auch bekommen.
Ich bin gerührt, dass Yogablümchen mein Blog zu ihren Lieblingen zählt. Das ehrt mich sehr. Aber mir ergeht es, wie ihr mit den Regeln:
Erstens: Den Award auf meinem Blog vorstellen: Hiermit gerne erledigt.
Zweitens: Yogablümchen danken und einen Link setzen: Mit Freuden erledigt. Außerdem lese ich ihr Blog regelmäßig und gerne.
Aber:
Drittens: Den Award weitergeben an fünf andere nette, lesenswerte Blogs, das ist problematisch. Entweder haben diese Blogs schon mehr als 100 Leser oder sie wollen keinen Award oder sie haben diesen schon. Deshalb - und ich hoffe, dass mir niemand deswegen böse ist - werde ich den Award nicht weiterreichen. Denn ich kenne mehr als fünf Blogs, die ihn verdienen würden; und ich lese alle Blogs gerne, bei denen ich als regelmäßige Leserin eingetragen bin, und freue mich jedesmal über neue Posts, auch wenn ich nicht so häufig zum Kommentieren komme, wie ich möchte.
Betrachtet euch daher alle als ausgezeichnet, liebe Bloggerkolleginnen. Ihr habt einen treuen Fan an mir.
miscellanea
Samstag, 23. Juli 2011
Bei mir ist ein Award gelandet - Versatile Blogger Award
In mein Blickfeld geraten ist der Versatile Blogger Award zum ersten Mal, als er an Inner Earth Soaps, Australien, verliehen worden ist. Von dort ist er durchgestartet, um in Spanien bei Jenora Soaps zwischenzulanden. Dann ist er stracks nach Kalifornien weitergeflattert zu Tokyo Factory - Handmade Soap Shop. Und von dort ist er in einem weiten Bogen direkt auf meinem Blog gelandet und hat mich mit seinem Besuch beehrt. Jetzt stehe ich da, der Award ist von der Hetzerei rund um die Welt ganz erschöpft (Na klar, kann sich doch nur verflogen haben, das arme Ding). Er braucht einen Platz zum Durchatmen. Also werde ich ihm auf meinem Blog ein solches Plätzchen einrichten, bevor ich ihn weiterschicke.
Aber genau da liegt das Problem - Weiterschicken. An wen denn bloß? Da steht, dass er an sieben Blogger weitergegeben werden soll - und ich wüsste auf Anhieb mehr als 20! Also, eine Nacht darüber schlafen und noch eine und Haare raufen (sind sowieso nicht mehr viele) und, plötzlich, die Erleuchtung! Wenn jede Verleihung sieben neue Verleiher hervorbringt und so weiter, dann haben in Nullkommanix alle Blogs um mich herum diesen Award. So kann ich getrost sieben Blogs benennen. Die anderen folgen gewiss.
Hier kommt jetzt also der feierliche Teil:
Danke Ayu (Tokyo Factory - Handmade Soap Shop) für die Verleihung des Versatile Blogger Awards. Du machst mir damit eine große Freude!
BriMa macht's
Midlife Farmwife
Seifenwerk
So, der Award ist wieder unterwegs in den Weiten und Nachbarschaften des Netzes und ich werde die Empfänger jetzt vorwarnen und mich dann auf meinen Lorbeeren etwas ausruhen.
miscellanea
Aber genau da liegt das Problem - Weiterschicken. An wen denn bloß? Da steht, dass er an sieben Blogger weitergegeben werden soll - und ich wüsste auf Anhieb mehr als 20! Also, eine Nacht darüber schlafen und noch eine und Haare raufen (sind sowieso nicht mehr viele) und, plötzlich, die Erleuchtung! Wenn jede Verleihung sieben neue Verleiher hervorbringt und so weiter, dann haben in Nullkommanix alle Blogs um mich herum diesen Award. So kann ich getrost sieben Blogs benennen. Die anderen folgen gewiss.
Hier kommt jetzt also der feierliche Teil:
Danke Ayu (Tokyo Factory - Handmade Soap Shop) für die Verleihung des Versatile Blogger Awards. Du machst mir damit eine große Freude!
Die Regeln für den Versatile Blogger Award:
1. Schreibe einen Post und verlinke ihn zu der Person, die Dir den Award verliehen hat (einschließlich der Adresse der Website).
2. Erzähle in diesem Post sieben zufällig ausgewählte Dinge aus Deinem Leben, über Dich und Deine Wünsche.
3. Gib den Award an sieben kürzlich von Dir entdeckte Blogger weiter und lass sie wissen, dass sie gewonnen haben.
Punkt 1: Ich bin ja schon dabei!
Punkt 2: Sieben beliebige Dinge von mir und über mich:
Erstens:
Ich bin ein Handarbeitsjunkie. Der gleichförmige, repetitive Aspekt der Handarbeit beruhigt, entspannt und zentriert mich, macht meinen Kopf frei, wie eine Meditation; das hilft bei Entscheidungen und der Lösung von Problemen. Und der kreative Aspekt? Er lockt immer neue Kreativität hervor (oder Anfälle von etwas, was Du dafür hältst), wie eine Kettenreaktion. Allein die Betrachtung meiner Handarbeitsmaterialien hat schon diese Wirkung (Was für eine wortreiche Begründung für Deinen Sammeltick!).
Zweitens:
Ich schlafe gerne im Freien, am besten unter einem schönen Sternenhimmel, und am allerbesten auch noch mit Sternschnuppen. Ein Zelt brauche ich dafür nicht.
Drittens:
Mein erstes und liebstes Stofftier ist ein Zebra, eines aus einer Schießbude. Es ist mittlerweile so abgeliebt, dass es nicht mehr restauriert werden kann. Trotzdem ist und bleibt es das schönste Zebra der Welt.
Viertens:Ich möchte einmal mit einer Harley die Route 66 entlang brausen (Yeah!)
Fünftens:
Ich will unbedingt an einem Patchworkkurs von Bonnie Hunter teilnehmen!
Sechstens:
Ich werde mir irgendwann ein Reitdromedar zulegen (Ein Kamel auf einem Dromedar!). Pfh, der Witz war billig zu haben!
Siebtens:
Mein Blog wird von einem Geist heimgesucht (Hihihuuii!). Immer und immer kommentiert er mein Tun und Lassen (Einer muss ja Klartext reden). Es ist wie verhext. Ich veröffentliche einen Post, öffne ihn erneut, und - Alles ist voller Kommentare, säuberlich eingeklammert und in Kursivschrift (Huch, wie schröcklich! Hähä!). <<-- Das, das meine ich!!!
Punkt 3:
Da ich erst kürzlich angefangen habe zu bloggen, sind fast alle Blogs für mich kürzlich entdeckte. Ich gebe also den Award weiter an:
Midlife Farmwife
Seifenwerk
So, der Award ist wieder unterwegs in den Weiten und Nachbarschaften des Netzes und ich werde die Empfänger jetzt vorwarnen und mich dann auf meinen Lorbeeren etwas ausruhen.
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